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Josef Nopp KG

Das Lichthaus

Der Elektro-Fachmarkt
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Stand: 07.10.2008
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Fragen zum digitalen Fernsehen
1. Was ist Digitalfernsehen (DVB)?
DVB ist die Abkürzung für Digital Video Broadcasting (englisch für
digitale Fernsehübertragung).
DVB beinhaltet verschiedene Normen zur Übertragung digitaler Inhalte. Neben
den Ton- und Bilddaten werden Signale mitgeschickt, die eine Fülle an
Zusatzinformationen enthalten wie z.B. Mehrkanalton, Raumklang,
elektronische Programmzeitschriften, Teletext oder Hintergrundinformationen
zu einer laufenden Sendung.
Die DVB-Normen werden nach den Übertragungswegen und -arten eingeteilt:
- DVB-S (Digital Video Broadcasting - Satellite) für die Übertragung durch
Satelliten,
- DVB-T (Digital Video Broadcasting -Terrestial) für die Übertragung durch
terrestrische Sender.
- DVB-C (Digital Video Broadcasting - Cable) für die Übertragung über
Kabelnetze.
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2. Warum Digitalfernsehen?
Bei allen Übertragungswegen, ob per Satellit, Kabel oder
terrestrischen Sendern, ist die Übertragungskapazität begrenzt und
teuer. DVB sorgt dafür, dass vier bis acht digitale Fernsehprogramme in
einem herkömmlichen, analogen Fernsehkanal Platz finden.
So erhöht DVB die Programmauswahl für den Zuschauer und senkt
gleichzeitig die Verbreitungskosten für den Rundfunkanbieter.
Zusätzliche Dienste und Informationen
Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass Sie durch die digitale Technik auch
weitere Dienste und Informationen zusätzlich zum Fernseh- und Hörfunkprogramm
empfangen können. Dazu gehören:
- Teletext,
- elektronische Programmführer,
- Raumklang (z.B. Dolby Digital),
- Mehrkanalton,
- Filme auf Abruf (Pay per view),
- Abonnenten- bzw. Bezahlfernsehen (Pay-TV),
Beste Bild- und Tonqualität
Die Übertragung der Bild- und Tonformate erfolgt im MPEG-2-Format, das
auch für Filme auf DVD verwendet wird.
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3. Wie kann ich DVB im Kabel empfangen?
Um digitale Programme (DVB) empfangen zu können, benötigen Sie ein
Fernsehgerät mit eingebautem Empfangsmodul oder einen zusätzlichen
Digital Receiver (Set-Top-Box).
Ein Digital Receiver ist ein Zusatzempfänger der zwischen Kabelanschluss
und das vorhandene Fernsehgerät geschaltet wird. Er empfängt die
digitalen Daten, decodiert sie und gibt ein normales Fernsehsignal an das
vorhandene Gerät weiter.
Anschlussempfehlung
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4. Worauf muss ich beim Kauf eines Digital Receivers (Set-Top-Box) achten?
Achten Sie darauf, dass der Digital Receiver zu Ihrem Anschluss daheim
passt. DVB-C ist richtig, wenn Sie einen Kabelanschluss haben.
Die Smartcard sollte sich bequem von vorne einstecken lassen, damit Sie
den Digital Receiver nicht erst aus dem Regal nehmen müssen, um die
Smartcard zu ziehen.
Der Digital Receiver sollte über eine funktionierende Update-Funktion
verfügen. Nur dann kann die Software vom Hersteller aktualisiert werden.
Heimkino-Fans legen großen Wert auf einen Digitalton-Ausgang, in Form
einer Cinch-Buchse (elektrisch) oder in Form eines optischen Ausgangs, den
man an der Schutzkappe auf dem Ausgang erkennt.
Der Digital Receiver sollte mindestens mit zwei Scart-Buchsen ausgestattet
sein damit Sie TV-Gerät und Videorecorder gleichzeitig anschließen können.
Wenn Sie Premiere sehen möchten, ist es wichtig, dass das Gerät mit dem
Zertifikat „geeignet für Premiere" versehen ist.
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5. Wozu benötige ich eine Smartcard?
Mit Hilfe einer Smartcard können Sie verschlüsselt ausgestrahlte
Programme entschlüsseln.
Meist geht es dabei um kostenpflichtige Inhalte – wie etwa bei dem
Programmangebot von Premiere
:
Nur wer für das Programm zahlt, kann die Sendungen sehen.
Um verschlüsselte Programme empfangen zu können, benötigen Sie in jedem
Fall einen Digital-Receiver (Set-Top-Box) als Empfangsgerät, der über
die entsprechende Entschlüsselungssoftware verfügt, und eine sogenannte
Smartcard, die eine Entschlüsselung vornimmt.
Schließt ein Zuschauer zum Beispiel ein Abo bei Premiere ab, erhält er
eine entsprechende Smartcard. Ähnlich verfahren Kabelnetzbetreiber, wenn
ein Zuschauer eines oder mehrere der angebotenen Programmpakete empfangen
will.
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6. Was ist ein EPG (Electronic Program Guide)?
Ein Vorteil der digitalen Technik ist, dass Zusatzinformationen zu jedem
Programm ausgesendet werden. Aktuelle Digital Receiver werten diese
Informationen aus und stellen sie in einer elektronischen
Programmzeitschrift zusammen.
So bekommen Sie schnell einen Überblick, welche Nachrichten z.B. in der nächsten
Stunde gesendet werden. EPGs lassen sich sogar so programmieren, dass Sie
an bestimmte Sendungen erinnert werden. Ebenfalls können passende
Videorecorder angesprochen werden und Sendungen aufnehmen.
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